12.07.2018

Kooperation für mehr Chancen

Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Kommunale Sozialverband Sachsen schlossen eine Kooperation zum Ausbau ihrer Zusammenarbeit bei den Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung. Ziel ist, dass Menschen mit Behinderung künftig besser und schneller unterstützt werden. Beide Kostenträger suchten sich das neu eröffnete Integrationshotel Philippus Leipzig für ihre Bekanntgabe aus.

Von den 15 Angestellten des Integrationsbetriebs Philippus Leipzig gGmbH haben acht Mitarbeiter eine Schwerbehinderung. Zum Betrieb gehört das in Leipzig erste Integrationshotel und eine Cateringabteilung, die sowohl Feiern und Tagungen im Hotel als auch externe Anfragen mit Büfetts, Snacks und Getränken versorgt . Wer mehr als 40 Mitarbeiter mit Schwerbehinderung beschäftigt, ist ein sogenannter Integrationsbetrieb und fördert die Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt in besonderem Maße. Allgemein gilt für Betriebe eine Quote von 5% zu beschäftigende Mitarbeiter mit Schwerbehinderung, ansonsten droht eine Ausgleichsabgabe. Die Quote zu erfüllen fällt nicht jedem Arbeitgeber leicht. Menschen mit Behinderung profitierten noch zu wenig von der bisher guten Entwicklung des sächsischen Arbeitsmarktes, so Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit.

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Christine Heuer

Frau  Christine Heuer
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